Earth Hour 2021 (Medieninformation)

Earth Hour: Kirchen in ganz Württemberg dabei

23.03.2021

Viele Kirchen in der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart schalten zur „Earth Hour“ ihre Beleuchtung aus.

Am kommenden Samstag, 27. März, erlöschen um 20.30 Uhr die Lichter vieler katholischer Kirchen in der gesamten Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Zahlreiche Gemeinden beteiligen sich mit diesem symbolischen Zeichen an der Aktion „Earth Hour“ – darunter sind der Dom in Rottenburg, die Sülchenkirche und die Konkathedrale St. Eberhard in der Stuttgarter Innenstadt.

„Wir haben einige Kirchengemeinden, die gerne bei der ‚Earth Hour‘ dabei gewesen wären. Aber dort ist es oft technisch nicht möglich, die Beleuchtung auszuschalten, weil sie beispielsweise mit der Straßenbeleuchtung gekoppelt ist“, erläutert Klimaschutzmanager Christian Brandstetter. Auch beim Rottenburger Dom sei deshalb nur ein Teil der Beleuchtung aus. „Hier können wir nur die Strahler der Turmspitze eigenständig ausschalten. Die weiteren Lampen müssen an bleiben, weil sonst auch keine Straßenlampen leuchten und das geht wegen der Verkehrssicherheit nicht.“

Erde als Heimat gemeinsam schützen

Im Vordergrund stehe das Signal, das von der „Earth Hour“ ausgehen solle. „Die Aktion spricht jede und jeden an, egal ob Christ oder nicht, egal ob privat oder im Rahmen des Jobs. Wir bewohnen alle die Erde und müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir diese als unsere Heimat entsprechend schützen“, so Brandstetter weiter. „Wir möchten mit unserer Beteiligung an der ‚Earth Hour‘ vor allem wachrütteln, d.h. an einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch sowie an Genügsamkeit erinnern und dazu motivieren, alte Gewohnheiten und Strukturen zu überdenken.“ Dies solle natürlich über das Thema Lichtenergie hinaus in andere Lebensbereiche wie Mobilität, Ernährung oder Konsum wirken.

„Das Schöne an der ‚Earth Hour‘ ist: Alle können sich beteiligen auf einfachste Weise. Sie müssen ja nur das Licht für eine Stunde löschen. Gemeinsam setzen wir so aber ein großes Zeichen für die Bedeutung des Klimaschutzes weltweit“, sagt Brandstetter.

Hintergrund: Aktion „Earth Hour“

Am 27. März beteiligen sich weltweit Privatpersonen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen an der „Earth Hour“ und löschen von 20.30 bis 21.30 Uhr die (Außen-) Beleuchtung. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart erlischt das Licht an vielen Kirchen sowie an Gebäuden von kirchlichen Einrichtungen und Verbänden.

Die „Earth Hour“ ist eine symbolische Aktion für mehr Klimaschutz. Sie will auf die Klimakrise aufmerksam machen und Menschen über gemeinsames Handeln für den Schutz des Klimas in Verbindung bringen. Weltweit beteiligen sich Millionen von Menschen an der Aktion. Sie machen sich damit stark für mehr Klimaschutz in aller Welt. Ihren Ursprung hat die „Earth Hour“ in der australischen Stadt Sydney. Im Jahr 2007 schalteten mehrere Millionen Haushalte dieser Großstadt für eine Stunde ihre Beleuchtung aus. Seither wird die Aktion im März jedes Jahres durchgeführt.

Autor: Frau Eva Wiedemann

Aufruf zur Teilnahme an der „Stunde der Erde“ (Earth Hour) am 27.03.21

16.02.2021

Zur Teilnahme an der Earth Hour am 27. März 2021 um 20.30 Uhr rufen das Klimaschutzmanagement der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Fachbereich Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Diözese und der Diözesanausschuss Nachhaltige Entwicklung auf.
Katholikinnen und Katholiken, die sich beteiligen wollen, löschen am 27.03.2021, 20.30 Uhr für 60 Minuten das Licht. Die Aktion ist nicht auf Privathäuser beschränkt. Auch Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen und Verbände können mitmachen und die (Außen-) Beleuchtung von Kirchen, Tagungshäusern und weiteren beleuchteten Gebäuden und Denkmälern ausschalten. Mit dem Läuten der Kirchenglocken kann zusätzlich auf die Aktion aufmerksam gemacht werden.

Die Earth Hour ist eine symbolische Aktion für mehr Klimaschutz. Sie will auf die weltweite Klimakrise aufmerksam machen und Menschen über gemeinsames Handeln für den Schutz des Klimas in Verbindung bringen.

Weltweit beteiligen sich Millionen von Menschen und schalten am 27.03.2021 für eine Stunde die Beleuchtung aus. Sie machen sich damit stark für mehr Klimaschutz in aller Welt. Ihren Ursprung hat die Aktion in der australischen Stadt Sydney. Im Jahr 2007 schalteten mehrere Millionen Haushalte dieser Großstadt für eine Stunde ihre Beleuchtung aus. Seither wird die Aktion im März jeden Jahres durchgeführt. Im Jahr 2019 haben bereits mehr als 180 Länder an der Aktion teilgenommen. Neben Privatpersonen, Städte und Unternehmen, beteiligen sich auch Kirchen an der Aktion.

„Mit diesem symbolischen Aufruf soll vor allem ein Überdenken in Richtung Suffizienz, d.h. Genügsamkeit stattfinden: Wie viel an (Außen-) Beleuchtung ist genug? Dies ist auch ganz im Sinne der ökumenischen, bundesweiten Aktion „Klimafasten – so viel Du brauchst“, bei der sich die Diözese auch beteiligt.“, erläutert Christian Peter Brandstetter, Klimaschutzmanager der Diözese.

Parallel zur Earth Hour kann auf eine sparsame, effiziente Beleuchtung, bspw. mit LED hingewiesen werden – frei nach dem Motto „(Wenn) Licht an, (dann) aber richtig“. Hierzu ist 2020 eine diözesane Förder-Richtlinie Beleuchtung in Kraft getreten, die u.a. den Austausch von Leuchtmitteln und Einbau von Bewegungsmeldern bezuschusst.

Die Earth Hour ist ein willkommener Anlass, um neben unserer Beleuchtung den eigenen Stromverbrauch allgemein zu hinterfragen. Mit der aktuell erhöhten Internetnutzung ist auch ein erhöhter Stromverbrauch und damit CO2-Ausstoß bei den NutzerInnen aufgrund der Server verbunden. „Christinnen und Christen, aber auch alle Ebenen in der Kirche sollten jetzt auf die Nutzung von Öko-Strom umstellen, wenn bisher noch Graustrom verbraucht wird“, so der diözesane Umweltbeauftragte Stefan Schneider vom Fachbereich Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung.

Interessierte Kirchengemeinden und KatholikInnen können sich gern im Anschluss an die Aktion per E-Mail an uns wenden und in einem Satz von Ihrer Teilnahme berichten (gerne mit Foto und einem kurzen Kommentar, warum sie an der Earth Hour teilgenommen haben. Ausgewählte Fotos und Kommentare können auf der Webseite des Fachbereichs veröffentlicht werden.

„Vergelt´s Gott im Voraus fürs Mitmachen und Werben der Earth Hour Aktion, die ja trotz Corona möglich ist und Zeichen setzen soll“, resümiert Dr. Willi Knecht, der Vorsitzende des Diözesanausschusses Nachhaltige Entwicklung, und weist auf den Earth Day (Tag der Erde) am 22.04.2021 hin. Hier solle die Wertschätzung der Erde beachtet sowie das Konsumverhalten überdacht werden.

Weitere Informationen und Tipps zur Earth hour finden Sie im Internet auf der Seite des WWF (World Wide Funds For Nature) bzw. der Klimaallianz.