Impressionen vom 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart 2025

  • Impressionen vom 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart

    Christian Kindler eröffnet den 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart

  • Impressionen

    Der Saal im Bildungsforum Kloster Untermarchtal war mit fast 90 Männer wieder gut gefüllt

  • Impulsvortrag

    Christian KIndler begrüßt den Impulsgeber beim Männertag: Bruder Josef van Scharrel (OSB) 

  • Bruder Josef van Scharrel

    Bruder Josef spricht über das Männerhaus St. Raphael als einem "Safe space" für Männer

  • Der 80. Männertag wird gefeiert

  • Talkrunden zur Geschichte und Zukunft

    Heiko Hauger im Gespräch mit Schwester Marzella Krieg und Tilman Kugler über Entwicklungen der Männertage in Untermachtal

  • Feiern mit Musik

    Das Saxophon-Quartett der Musikschule Ulm gestaltet einen wunderbaren musikalischen Rahmen

  • Morgenimpuls unter freiem Himmel

    Singen, beten, Nachdenken im großen Kreis der Männer am Sonntagmorgen

  • Workshops auch unter freiem Himmel

    Lebenswege - Eine Gruppe wandelt im La­by­rinth des Klosters Untermarchtal

  • Gottesdienst und Abschluss

    Heiko Hauger spricht beim Abschlussgottesdienst

  • Erfahrungen werden geteilt

    Männer berichten über ihre Erfahrungen in den Workshops

  • Gottesdienst

    Verbunden mit dem Lebensanker 

  • Haltepunkte in bewegten Zeiten

    Dank und Bitte am Schluss des Männertages

Ein Wochenende der Begegnung, Besinnung und Bewegung im Kloster Untermarchtal

Das war der 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Am 18. und 19. Oktober 2025 fand im Bildungsforum Kloster Untermarchtal der 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
Mit fast 90 Teilnehmern war die traditionsreiche Veranstaltung sehr gut besucht. Viele Männer schätzen den Männertag als Ort der Begegnung, des offenen Austauschs und als spirituelle Tankstelle für den Glauben und das Leben.

Einstieg und Warming-up

Christian Kindler eröffnete den Jubiläumsmännertag und erinnerte an die Anfänge im Jahr 1946, als Bischof Joannes Baptista Sproll die Männer nach dem Krieg zum ersten diözesanen Männertag einlud.
„Heute sind nicht mehr nur katholische Männer eingeladen, sondern alle, die im großen Kreis der christlichen Männer einen Haltepunkt finden“, so Kindler in seiner Begrüßung.

Heiko Hauger, seit Anfang 2025 zweites Gesicht der diözesanen Männerseelsorge, sorgte mit Bewegungsübungen und Aufstellungen für ein lebendiges Ankommen. Rund ein Viertel der Teilnehmer war zum ersten Mal dabei – sie wurden mit herzlichem Applaus begrüßt.
„Der Männertag soll kein Club der üblichen Verdächtigen sein, sondern immer wieder durch neue Männer bereichert werden“, betonte Hauger.

„Männer müssen ihre Vaterschaft leben“

Impulsvortrag von Bruder Josef van Scharrel (OSB)

Den zentralen Impuls setzte Bruder Josef van Scharrel, Benediktiner aus dem Kloster Nütschau bei Bad Oldesloe.
Unter dem Thema „Haltepunkte für Männer in bewegten Zeiten“ sprach er über die Bedeutung sicherer Orte, an denen Männer mit ihren Gefühlen, Zweifeln und Stärken willkommen sind.

Im Norden betreibt er das Männerhaus St. Raphael, einen Rückzugsort für Männer, die Orientierung suchen.
„Männer müssen ihre Vaterschaft leben – auch als Kinderlose oder Mönche“, so Bruder Josef. „Denn in der Vaterschaft liegt der Archetyp des Liebenden.“

Mit eindrücklichen Beispielen aus Klosterleben und Naturerfahrung zeigte er Wege auf, wie Männer heute reifen können – jenseits von Wettbewerb und Status, hin zu innerer Balance und Beziehungsfähigkeit.

Ein zentrales Element des Männertags waren wieder die Workshops, in denen persönliche Erfahrungen, Austausch und spirituelle Impulse Raum fanden.
In kleinen Gruppen von 8–12 Männern ging es unter anderem um:

  • Meditative Naturerfahrung bei einem Schwellengang rund um das Kloster
  • Gesprächsrunden zu Gelassenheit und Balance im Leben
  • Körperarbeit wie Bogenschießen, Schwertübungen und Bewegung

Erfahrene Coaches öffneten geschützte Räume für Selbsterfahrung und spirituelles Wachstum.
Im Abschlussgottesdienst wurden Eindrücke aus den Workshops symbolisch zu einem Tau verbunden – als Zeichen für Verbundenheit und Vertrauen.

Am Samstagabend wurde gefeiert!
Zum 80. Jubiläum gab es Sekt, Geburtstagskuchen und Musik.

Heiko Hauger und Christian Kindler schnitten die festliche Donauwelle an, während das Saxophonquartett der Musikschule Ulm für musikalische Höhepunkte sorgte – von Ragtime bis „How Deep is Your Love“.

Ein besonderer Moment war der Gruß und Segen von Michael Fuhrmann (92), der in den 1980er- und 1990er-Jahren die Männerarbeit der Diözese entscheidend geprägt hatte.
„Wir feiern nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart – und die Männer, die den Männertag heute lebendig halten“, sagte Hauger.

Auch die geistlichen Elemente gehören fest zum Männertag. Beim Morgenimpuls unter freiem Himmel stand die Einladung Jesu „Kommt und seht!“ im Mittelpunkt – ein Aufruf zur Begegnung, Nachfolge und zum Vertrauen auf Gott.

Das Symbol des Ankers prägte den Abschlussgottesdienst.
Heiko Hauger und Diakon Dieter Walser (Eriskirch) nahmen dazu eine Szene aus der Apostelgeschichte auf, in der Paulus mit seinem Schiff in Seenot gerät.
Die Botschaft lautete:

„Manchmal müssen wir den sicheren Hafen verlassen und auch den Schiffbruch riskieren – denn die Verheißung des Glaubens lautet: Dein Schiff wird untergehen, aber dein Leben wird gerettet.“

Dankbarkeit und Aufbruch

Der 80. Männertag war für viele ein Haltepunkt in bewegten Zeiten.
Dankbarkeit, Brüderlichkeit und eine tiefe Verbundenheit prägten die Rückmeldungen der Teilnehmer.

Der Männertag bleibt ein Ort, an dem Männer Kraft schöpfen, Glauben vertiefen und Gemeinschaft erleben – ein lebendiger Fixpunkt für gelebte Spiritualität und Verantwortung in der Welt.

Das war der....

.... 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Samstag, 18.- Sonntag, 19. Oktober 2025 im Bildungsforum Kloster Untermarchtal

Im Jahr 1946 fand der erste Männertag der Diözese statt. Damals rief Bischof Sproll die Männer zusammen, um nach Krieg und Zerstörung wieder Hoffnung und Zuversicht zu geben und sie zu ermutigen, als "katholische Männer" ihren Platz in Familie, Kirche und Gesellschaft neu zu finden und den Wiederaufbau des Landes zu gestalten.

Heute, 80 Jahre später, erleben wir wieder eine Welt im Umbruch. Vieles, was bisher als sicher galt, kommt in Bewegung. Wie bleiben wir handlungsfähig und behalten unseren inneren Halt? Wo finden wir als Männer Orte, an denen wir uns mit dem Grund unserer Hoffnung verbinden können? Wie kann christliche Zuversicht und Solidarität uns heute als „Sinnanker“ dienen?

Diesen Fragen werden wir gemeinsam beim 80. Männertag der Diözese nachgehen.

Als Gast haben wir Bruder Josef van Scharrel eingeladen, der als Benediktiner im Kloster Nütschau bei Hamburg das Männerhaus St. Raphael gegründet hat. Dieses Haus ist im Laufe der Jahre für viele Männer zu einem „Safe Space“ geworden – einem sicheren Ort, an dem sie in den Krisen des Männerlebens Einkehr finden und sich neu „verankern“ können. „Stabilitas loci“ – nennen die Benediktiner das Prinzip der Bindung an einen festen Ort, der Halt und Orientierung gibt. Es braucht immer wieder Orte, wo Männer mit ihren Gefühlen, Schwächen aber auch mit ihren Stärken, ihrer Liebesfähigkeit, mit Mut und Klarheit in Kontakt kommen können.

Neben dem Impuls von Bruder Josef gibt es beim Männertag wieder unterschiedliche Workshops und viel Raum zum Austausch. Am Samstagabend wollen wir mit einem Rückblick, aber auch mit einem Ausblick, den 80. Geburtstag des Männertags feiern. Den Abschluss bildet dann eine Wort-Gottes-Feier im großen Kreis der Männer.

Wir laden herzlich zum 80. Männertag der Diözese nach Untermarchtal ein.
Du findest hier alle Informationen zum Programm, zu den geplanten Workshops und zur Anmeldung zum 80. Männertag der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mit Bruder Josef haben wir vorab ein Interview geführt. Außerdem gibt es den Flyer und das Plakat sowie die offizielle Pressemitteilung der Diözese zum download.

Wir freuen uns auf gute Begegnungen in Untermarchtal.

Christian Kindler und Heiko Hauger

Bruder Josef van Scharrel

Gast und Impulsgeber

Bruder Josef van Scharrel, Jahrgang 1961, ist Benediktiner im Kloster Nütschau bei Bad Oldesloe. Dort leitet er das Bildungshaus St. Ansgar und bietet geistliche Begleitung an. Bruder Josef hat eine Ausbildung in initiatischer Therapie (Dürckheim) absolviert und wirkt als Meditations- sowie Visionssucheleiter. Als Leiter des Männer-Hauses St. Raphael begleitet Männer im Erzbistum Hamburg und darüber hinaus auf ihrem Weg zu innerer Stärke und authentischer Männlichkeit. 

Im Interview erzählt er, was „Stabilitas loci“ für ihn persönlich bedeutet, warum er einen besonderen Ort für Männer geschaffen hat und welche Erfahrungen Männer dort machen können. Außerdem gibt er Einblicke in die Bedeutung spiritueller Orte für junge Menschen und verrät, was die Teilnehmer seines Workshops beim Männertag erwarten dürfen.. Zum Interview...

2020 veröffentlichte er das Buch „Mann werden, Mann sein“, in dem er sich mit der Entwicklung des Mannes auseinandersetzt. 2021 war Bruder Josef zudem an der Filmproduktion „Männer.Seele.Sorge“ beteiligt. Hier äußert er sich zu den Stichworten Männer, Seele, Sorge.

Der Männertag im Überblick

Samstag, 18.10.2025

13:00 Uhr            Anreise und Zimmerbelegung

13:45 Uhr            Kaffee und Kuchen

14:30 Uhr            Begrüßung und Einstieg

15:00 Uhr            Impuls und Plenumsgespräch mit Bruder Josef van Scharrel

16:30 Uhr            Vorstellung und Einteilung der Workshops – Pause

17:00 Uhr            Workshops

18:30 Uhr            Abendessen

20:00 Uhr            Geburtstagsfeier zum 80. mit Rückblick und Ausblick, Sekt, Torte, Talk und Musik

Sonntag, 19.10.2025

07:30 Uhr            Morgenimpuls im Freien

08:00 Uhr            Frühstück

09:00 Uhr            Workshops (Fortsetzung)

10:30 Uhr            Pause

11:00 Uhr            Wort-Gottes-Feier im Kreis der Männer, Dank und Verabschiedung

12:30 Uhr            Mittagessen  - Ende des Männertages

Workshops beim Männertag 2025

Wir freuen uns, dass wir wieder eine Liste interessanter Workshops anbieten können. Die Workshopleiter/Referenten sind erfahrene Männer und Profis für ihr Thema. Es gibt unterschiedliche Inhalte und verschiedene Methoden. Wir sind sehr dankbar für die wunderbaren Angebote.

Die Workshopleiter stellen am Samstag gegen 16:30 Uhr die Angebote jeweils kurz vor. Jeder Teilnehmer wählt dann einen Workshop. Die Workshops finden am Samstag und am Sonntag in den gleichen Gruppen statt. So sind intensivere Erfahrungen möglich. Ein Wechsel der Workshopgruppe ist nicht vorgesehen. 

Workshops in der Übersicht:

Workshop 1:

Bruder Josef van Scharrel

Platzsuche als Herausforderung

In diesem Workshop wollen wir uns draußen in der Umgebung des Klosters auf die Suche nach einem Platz machen, uns dort eine Zeit lang aufhalten und sehen, was der Ort mit mir macht. In einer Austauschrunde (drinnen) werden wir diese Frage dann vertiefen und unsere Erfahrungen teilen.

Bruder Josef von Scharrel, OSB,  Kloster Nütschau (bei Hamburg), u.a. Leiter des Männerhaus St. Raphael 
Infos zu Bruder Josef...

 

Workshop 2:

Leonhard Fromm

Gott suchen und finden
In diesem Workshop ist Raum für eigene Prägungen und Fragen, aber auch biographische Verletzungen, die Teilnehmer durch die Kirche oder deren Personal erfahren haben. Wir stellen alte Glaubenssätze und ungünstige Verhaltensmuster, die oft in zu enger Moral (Skrupel) und falscher Bibelauslegung (Missverständnis) ihren Ursprung haben, auf den Prüfstand

Leonhard Fromm, Theologe, Journalist, Gestalttherapeut, Männer-Couch
Mehr über Leonhard Fromm: www.der-lebensberater.net

 

Workshop 3:

Wolfgang Steffel

Balance und Gelassenheit im Drahtseilakt des Lebens - Über hilfreiche Haltungen in haltloser Zeit

Wie können wir uns in den Herausforderungen unserer Zeit ein inneres Gleichgewicht bewahren? Oft verkrampfen wir und suchen die Lösung auf einen Schlag, anstatt die Dinge geduldig auszubalancieren. Wenn wir in der Hektik anhalten und innehalten, können wir von Innen Halt finden. Wir werden in paradoxer Weise gerade im Loslassen Halt finden. Eine Geborgenheit im Letzten kann uns Gelassenheit im Vorletzten schenken. Gelassenheit ist dabei nicht privat, sondern eine Gemeinschaftsaufgabe im Alltag. Und so liegt am Ende ein großer Halt im Zusammenhalt.

Dr. Wolfgang Steffel, Theologe, Sozialpädagoge, Autor. Mehr über Wolfgang Steffel...

 

Workshop 4:

Heiko Hauger

Ankern statt abdriften – Wie wir unserer eigenen Trauer begegnen können

Die Trauer um einen geliebten Menschen kann uns aus dem Gleichgewicht bringen. Dieser Workshop soll helfen, die eigene Trauer besser zu verstehen. In der Tiefe von Schmerz und Veränderung suchen wir gemeinsam nach Ankerplätzen für unser Leben.

Heiko Hauger, Theologe, Referent für Männer- und queersensible Pastoral, Bestatter und Trauerbegleiter
Mehr über Heiko Hauger...

 

Workshop 5:

Markus Rollwa

Krise als Chance: Wie meistere ich bewegte Zeiten?

Entdecke die verborgenen Potenziale, die in dir schlummern. Ein interaktiver Workshop, der dein persönliches Wachstum beflügeln wird.

Markus Rollwa, Life-Coach & Mentor für Beruf, Berufung und Beziehung. Mehr zu Markus Rollwa: https://berufungs-scout.de
 

Workshop 6:

Stephan Lindner

Superkraft 'Resilienz' = Unkaputtbar?

Männer brauchen keine Superkräfte – aber es schadet nicht, die eigene Rüstung ein wenig zu polieren.
Denn wenn der Wind des Lebens weht, brauchen wir Wurzeln – und Flügel. In diesem Workshop findest du beides:
Du erkundest, was dir Halt gibt, und packst ein paar einfache Werkzeuge ein, die deine Resilienz = Widerstandkraft und Robustheit stärken.
Für alle Männer, die bewegten Zeiten gelassen(er) begegnen wollen.“

Stephan Lindner, Coach, Mediator, Mentor und Trainer.https://www.stephan-lindner.de/)

 

Workshop 7:

Eibe Stürken

Stehen – Ankern – Loslassen
Eine Einführung ins achtsame und intuitive Bogenschiessen.
Beim achtsamen Bogenschiessen geht es um dich. Und um Vorbereitung, Standhaftigkeit, Vertrauen, Kraft, Ankern, Loslassen und Aushalten. Die archaische Technik des intuitiven Bogenschiessens ist schnell gelernt.
Angekommen im Hier und Jetzt kommst du spielerisch, aber unvermeidlich mit deinen “strukturgebundenen Handlungsmustern” in Kontakt – und dann von der Anspannung in die Entspannung.

Eibe Stürken, Musikwissenschaftler (M.A.), Netzwerktechnik-Spezialist (IT), Männerarbeiter, Focusing-Coach (https://www.focusing-coach.de/)

 

Workshop 8:

Ralf Minke

Haltung die Klarheit und Halt gibt - Übungswege mit dem Schwert

Wir nutzen das Schwert nicht als Instrument des Kämpfens sondern es dient zur bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen äußeren und inneren Haltungen. Mit verblüffend schlichten Körper- und Schwertübungen kommen wir in Kontakt mit uns selbst und dem gegenwärtigen Augenblick und finden Zugang zu unserer königlichen Energie: Verantwortung, Würde und Gelassenheit. Dabei werden wir auch den unerlösten -„tyrannischen“ oder „überheblichen“- Seiten des Königs in uns nicht ausweichen. Aus all dem erwächst Präsenz für Körperbewusstsein, Selbstvertrauen, Klarheit und Lebendigkeit, Standhaftigkeit, Eigenreflexion, Kommunikation und Gelassenheit als Voraussetzung für Zuversicht auch in bewegten Situationen des Lebens.

Ralf Minke, Dipl.-Ing. & Universitätsdozent leitet Seminare und Workshops zu Themen wie „Aggression als Ressource“ sowie das Archetypen-Seminar "König" https://kirche-und-gesellschaft.drs.de/maenner/veranstaltungen/23-archetypen-we.html

 

Workshop 9:

Peter Wagner

Fest verankert - im Körper und im Leben

Eine mögliche Übersetzung von "glauben" ist: sich gründen auf Gott. Sich zu gründen heißt auch: Kontakt mit dem Boden aufnehmen, sich in der Erde verwurzeln. Und auf der andren Seite: im Leib beheimatet zu sein. Je mehr ich mich so gründe, desto mehr gehe ich auch durch mein Leben im Gefühl, fest verankert zu sein. Körperübungen in Bewegung und Ruhe sind ein gutes "Vehikel", um an einer festen Verankerung im Leben zu "arbeiten".

Peter Wagner, Körperpsychotherapeut (HPG)

 

Workshop 10:

Fred-Jürgen Werr

Echte Männer reden - miteinander. Männergruppen als Haltepunkt im Alltag

Praxisorientierter Workshop für alle, die Impulse für ihre Männergruppe wünschen, für Männer/Väter, die eine Gruppe aufbauen möchten und für Männer/Väter, die sich nicht so richtig vorstellen können, was eine Männergruppe ihnen persönlich bringen könnte.

Fred-Jürgen Werr, Psychologe, Leiter der Psychologischen Beratungsstelle Horb (https://pfl-horb.drs.de/)

 

 

Zum 80. Geburtstag...

... mit Rückblick und Ausblick, Sekt, Torte, Talk und Musik

Der 80. Geburtstag des Männertages soll am Samstagabend mit einer Feier begangen werden. Geplant ist eine kleine Rückschau auf die Anfänge und die Wandlungen des Männertages im Laufe der Jahrzehnte. Sowie ein Blick in die Zukunft:. Welche Entwicklungen sind mit dem Männertag verbunden und welche Orte werden in Zukunft für Männer von Bedeutung sein? 

Wir freuen uns auf Gäste und Gesprächspartner: Michael Fuhrmann (Männerseelsorger von 1980 bis 1996) - angefragt und Tilman Kugler (Männerreferent 1996 bis 2023), Schwester Marzella Krieg (langjährige Leiterin des Bildungforum Kloster Untermarchtal und Gastgeberin vieler Männertage) sowie Fred-Jürgen Werr (Psychologe, Männerberater und Leiter der Beratungsstelle in Horb) .

Bei Musik mit dem Saxophon-Quartett der Musikschule Ulm und einer Geburtstagstorte soll auf uns Männer, unsere Gäste und die Männertage der Zukunft angestoßen werden.