Zeitschrift "Männernetzwerk" (1997 bis 2015)

Hier finden Sie eine Übersicht der Themenhefte "Männernetzwerk" die der Fachbereich Männer - namentlich unser ehemaliger Kollege Wilfried Vogelmann -  zwischen 1997 und 2015 herausgegebenen worden sind. 

Restexemplare geben wir gerne kostenlos ab. Ausgewählte Artikel stellen wir nach und nach zum Download zur Verfügung.

Wenn Sie ein noch verfügbaren Heft oder einen Artikel als Auszug kostenlos bestellen wollen, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf...

Männerarbeit... von A bis Z (2015/2)

Das letzte Heft zum Abschied von Wilfried Vogelmann aus der Männerarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist - wie er selbst im Editorial schreibt -  bewusst etwas Unvollendetes. Sein  „A bis Z“ zur Männerarbeit hat Lücken und lädt ein, eigene Stichworte hinzuzufügen.

Das Heft ist eine persönliche Sicht auf die jeweils benannten Aspekte: von A wie "Abbild Gottes" bis z wie "Ziel". Es ist sozusagen Wilfried Vogelmanns „monomythisches“ Alphabet der Männerarbeit, weil sein Erleben und die Essenz seiner Arbeit aus 19 Jahren mit einfließen.

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Zwischen Muss! & Muße (Heft 2015/1)

Dr. Matthias Stiehler aus Dresden, ein Männerforscher und Berater, der versteht, was Männer vorwärts bringt, reflektiert in seinem Vortrag drei für Männer bedeutsame Themenfelder: Männer und Gesundheit; Männer in Beziehungen; Dem Leben Sinn geben.

Der Diakon und Männerseelsorger in Mainz, Hubert Frank, erzählt, was er erlebte, als er sich darauf einstellte, einen Beitrag zu Muss und Muße zu schreiben.

Von gestalteter Mußezeit in der Natur erzählt Hermann Weckauff, während Peter Wagner Leibübungen aus der Bioenergetik in Wort und Bild vorstellt, damit der Lebensfluss wieder flüssig daher strömt.

Tilman Kugler stellt die Frage nach einem stimmigen Umgang mit der Zeit.

Berichte vom Pilgern in Spanien, vom Stuttgarter Männertag "Lebenskünstler" und Buchvorstellunge runden die Ausgabe von 44 Seiten ab.

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Demut & Stolz - notwendige Haltungen? (Heft 2014/2)

Die Ausgabe Demut & Stolz ist mir wichtig, weil ich empfinde, dass beide Haltungen not-wendende Haltungen sind. Not-wendende Haltungen gerade auch für Männer. 

Wer sein Leben ungebrochen in Saft und Kraft verbringt und dabei ständig einflussreicher und mächtiger wird, wo sollte er Demut lernen? Wer bremst ihn, wenn er andere demütigt und klein macht, um in seiner Überheblichkeit noch größer zu erscheinen? 

Wer immer nur kleine Brötchen backen darf und dafür noch Missbilligung erntet, wo sollte der zum Stolz finden? Zu einem Selbstbewusstsein, das ihn aufrecht stehen und gehen lässt? Demut & Stolz, beide Begriffe sind im Laufe ihrer Verwendung verdorben und vergiftet worden. Demut wurde zu oft mit Unterwürfigkeit verwechselt und Stolz mit Hochmut.  

Ich weiß, dass es schwierig ist, in die Haltungen von Demut & Stolz gleichermaßen hinein zu finden. Es gehört zu unserem Leben, bisweilen mehr neben der Spur zu sein als in unserer Kraft. Die Beiträge von Tilman Kugler, Wilfried Vogelmann und Peter Wagner und von dem Künstler Jens Wolf in dieser Ausgabe legen Spuren zu einem stimmigen Verständnis von Demut & Stolz neu. 

Die Wildnis lehrt ebenfalls Demut und Stolz, das zeigen Eindrücke von einer MännerQuest in Nordschweden.

(Wilfried Vogelmann)

Die Zweite Halbzeit entscheidet (Heft 2-2013/2014)

Anstöße für Männerüber 40,50,67... 

Nachspielzeit, Verlängerung und Elfmeterschießen sind immer noch möglich! Und oft fallen erst dort die wichtigen Tore. Es gibt also durchaus noch Möglichkeiten, das Spiel nach der Zweiten Halbzeit für sich zu entscheiden.

Männer über Siebzig wissen oft genau was sie wollen. Männer um die Fünfzig jedoch haben seltener klar, wofür sie leben. Das liegt sicher daran, dass in dieser Phase manches endet: Kinder gehen aus dem Haus, das Nest ist leer. Die Partnerin zieht es ins Berufsleben. Die eigene Berufsarbeit hat viel von ihrem Reiz verloren und Neuland ist nicht in Sicht. Trennung liegt in der Luft. So kann es durchaus geschehen, was Markus Hofer kurz auf den Punkt bringt: „Die Frau ist im Wechsel, der Mann in der Krise“.

Wenn von Krise gesprochen wird, wird gern betont, dass darin eine Chance liegt, die Weichen im Leben neu zu stellen. Das ist richtig. Begegnungen mit Männern in letzter Zeit zeigten mir aber sehr deutlich, dass tiefe Kränkungen in Verzweiflung und in die Krankheit schwerer Depression führen können. Da gilt dringend: „Hol Dir Hilfe! Geh zum Arzt! Sofort!“ Dann kann es gelingen, die tödliche!!! Gefahr zu wenden und schrittweise das Leben wieder mit Freude zu gestalten. Das ist letztlich entscheidend. (Wilfried Vogelmann)

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Lebensrhythmen - spirituelle Übungswege (Heft 1/2013)

Die verschiedenen Beiträge dieser Doppelnummer 2-2012/1-2013 möchten Männer anregen, ihre Form zu entdecken, immer wieder von Rhythmusstörungen zurück zu finden in einen vom pulsierenden Atem getragenen organischen Rhythmus. 

Pierre Stutz, bekannter spiritueller Autor aus der Schweiz, erzählt offen von seiner Suche nach dem stimmigen Rhythmus und beschreibt ihn im stimmigen Wechsel von Spannung und Entspannung. Atempausen für die Seele ermöglichen, entspannt ein spannendes Leben zu wagen. 

Der Schweizer Meditationslehrer Peter Wild geht in seinem Beitrag und seinen Übungen zur Meditation speziell auf Belange von Männern ein: Männer, die sonst im Arbeitsalltag eher linear zielgerichtet orientiert sind werden mit der zyklischen Bewegung des Atems vertraut, indem sie angeleitet werden, den Atem im Körper genau zu spüren. Ähnlich regt er an, sich in einer Körperreise dem Körper achtsam zuzuwenden, statt ihn auf seine Funktionstüchtigkeit zu scannen. In der Übung „Lichtvoll vernetzt“ wird erlebbar, mit welchen Männern ich lichtvoll verbunden bin, weil sie mir gut getan haben, bzw. weil ich ihnen selber lebensförderlich begegnet bin. 

Wilfried Vogelmann skizziert seine Erfahrungen mit dem Beten und dem Erleben, mit Gott „per Du“ zu sein. 
Der ev. Landesmännerpfarrer Markus Herb beschreibt unter den Motiven „Freiheit und Ordnung“ Struktur und Ablauf von Schweigetagen für Männer im Stift Urach. 
Einblicke in den Übungsweg mit dem Schwert gibt Thorsten Karas, Schwertlehrer aus Freiburg. 
Wie eine Männergruppe sich über einen längeren Zeitraum dem Begriff und Ausdrucksweisen von Spiritualität nähert und damit experimentiert beschreibt Peter Wagner
Weitere Berichte von Veranstaltungen, einige Anleitungen zu Körperübungen und die „Literatur – ausgesucht für Männer“ von Dr. Michael Krämer runden die Ausgabe ab. (Wilfried Vogelmann)

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Jungen im Blick (Heft 2012/1)

Die Ausgabe 1-2012 des Männernetzwerks ist den Jungen gewidmet. Es vereint Beiträge, die teilweise schon in anderen Publikationen veröffentlich worden sind mit neuen Artikeln. Auf diese Weise sind essentielle Aspekte zu Jungen in einem Heft zusammen gefasst. 

Tilman Kugler, Pädagoge und Theologe, nimmt als Männerreferent die Jungen in Blick. In seinem Beitrag skizziert er die Entwicklungsschritte geschlechtsbezogener Pädagogik der letzten Jahrzehnte, beschreibt, „womit wir bei Jungen rechnen müssen und dürfen und stellt in kurzen Punkten dar, was Jungen gut tut bzw. wie Erziehung Jungen gerecht wird. 

Der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther erklärt in seinem Interview mit Hartmut Meesmann (Publik-Forum), wie Jungen vom Mutterleib an disponiert sind und welche Umstände ihre Entwicklung auf welche Weise beeinflussen. „Bedeutsamkeit“, „Begeisterung“, „Wachstum“, „Verbunden-sein“ sind hierbei seine Schlüsselbegriffe. 

Erlebnisse in der unberührten Natur und am Feuer spielen bei der Begleitung von Jungen häufig eine große Rolle. Feuer als Element der Transformation, der Verwandlung, gehört zu initiatorischen Ritualen, mit denen im Übergang vom Junge- zum Mannsein gearbeitet wird. Der österreichische Diplom-Pädagoge für Religion, Felix Rohner, beschreibt sein Konzept von „Die Nacht des Feuers“. Diese Veranstaltung für Jungen und ihre Paten leitet er seit Jahren in Vorarlberg. Etwas ähnliches unternimmt ein Brandenburger Verein mit dem Angebot der „Phönixzeit“, die der Journalist Markus Wanzeck beschreibt. 

Wie initiatorische Arbeit in den Schulalltag integriert werden kann, zeigt das Projekt „Die Gipfelstürmer“, das Georg Hummler, Religionslehrer und Schulseelsorger an der Gewerblichen Schule für Holztechnik in Stuttgart-Feuerbach initiiert hat: In Kooperation entwarfen und fertigten zumeist Schüler und einige Schülerinnen ein Gipfelkreuz für das Steinmandl im Kleinwalsertal und stellten es dort selbst auf dem Gipfel auf. 


Dass Figuren und Szenerien von Computerspielen für die Bildung von Jungen genutzt werden können, beschreibt der Computermedienpädagoge Lambert Zumbrägel. Und was der schöne Begriff „supportive leadership“ konkret bedeutet, lassen schon die Begriffe „Trainer“, „Job-Pate“, „Lernbegleiter“ oder „Mentor“ ahnen. Ein kleiner Beitrag macht Mut, zu schauen, inwiefern ein erwachsener Mann die Lust entwickeln kann, eine solche Aufgabe zu übernehmen. (Wilfried Vogelmann)

Ausgewählte Artikel zum download: (im Aufbau)

weitere Themenhefte in der Übersicht:

  • Männer vernetzt (1/1997)*

    * Ausgabe ist vergriffen.