Gemeinsam machen statt allein bleiben: Männerschuppen
Ein Männerschuppen für unsere Gemeinde?
Männer treffen sich oft leichter beim gemeinsamen Tun als im klassischen Gesprächskreis. Genau hier setzt die Idee der Männerschuppen an: Männer kommen zusammen, arbeiten an kleinen Projekten, reparieren, kochen, planen Ausflüge, tauschen Erfahrungen aus – und erleben Gemeinschaft.
Ein Männerschuppen ist kein geschlossener Club und keine Therapiegruppe. Er ist ein offener Treffpunkt für Männer unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Lebensgeschichten, Fähigkeiten und Interessen. Im Mittelpunkt stehen praktische Aktivitäten, Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Ganz nebenbei entstehen Gespräche über das, was Männer bewegt: Alltag, Ruhestand, Gesundheit, Familie, Einsamkeit, Krisen, Freude und neue Ideen.
Die Männerarbeit der Diözese unterstützt dieses Konzept der Stiftung Männergesundheit, weil soziale Kontakte und verlässliche Begegnungsorte einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten können. In Deutschland gibt es bereits verschiedene Männerschuppen – zum Beispiel mit Werkstattangeboten, Reparaturtreffs, Gesprächsrunden, Ausflügen oder Gesundheitsimpulsen.
Auch in unserer Gemeinden möchten wir prüfen, ob ein solcher Treffpunkt entstehen kann. Dafür suchen wir Männer, die Lust haben, mitzudenken, mitzumachen oder einfach einmal unverbindlich vorbeizuschauen. Besonders willkommen sind Menschen, die handwerkliche Fähigkeiten einbringen, gerne organisieren, zuhören, Kaffee kochen, Kontakte knüpfen oder einfach Gemeinschaft suchen.
Ein erster Schritt könnte ein offener Kennenlernabend sein: Wir sammeln Ideen, überlegen mögliche Termine und schauen, welche Räume und Aktivitäten zu uns passen. Vielleicht entsteht daraus eine kleine Werkstattgruppe, ein Männerfrühstück, ein Reparaturtreff oder ein regelmäßiger Abend unter dem Motto: gemeinsam machen statt allein bleiben.
Wer Interesse hat, kann sich gern bei uns melden. Wir freuen uns über Männer, die mitbauen – im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
Die Idee der „Männerschuppen“ ist einfach:
Ein offener, einladender Treffpunkt, an dem Männer gemeinsam etwas tun – handwerken, reparieren, kochen, sich austauschen, Ausflüge machen oder Gesundheitsimpulse bekommen. Laut Stiftung Männergesundheit stehen Männerschuppen Männern unabhängig von Alter, Hintergrund und Fähigkeiten offen; die Stiftung fördert das Konzept, weil soziale Kontakte die Gesundheit stärken können. (stiftung-maennergesundheit.de). Wir unterstützen die Idee, weil Männerschuppen den Zusammenhalt vor Ort stärken, die Teilhabe auch von Männern ermöglicht, die nicht so auf “Stuhlkreise” stehen und weil gemeinsam etwas für andere tun unser eine zutiefst christliche Idee ist.
So könnt ihr in eurer Gemeinde oder im Quartier starten:
Beginnt klein: Ein Raum, ein fester Termin und zwei bis drei Männer, die als „Kümmerer“ einladen und verlässlich da sind, reichen für den Anfang. Geeignete Orte sind Gemeindehaus, Werkraum, Mehrgenerationenhaus, Bürgerhaus, Diakonie-/Caritas-Räume, Vereinsheim oder eine leerstehende Werkstatt.
Ein guter Start wäre ein offener Auftaktabend mit der Frage: „Was würde Männern bei uns guttun?“ Daraus können sich konkrete Formate entwickeln: Reparaturtreff, Holzwerkstatt, Männerfrühstück, Kochabend, Spaziergruppe, Gesundheitsabend, Spieleabend oder Gespräch an der Werkbank. Wichtig ist: nicht als „Problemgruppe“ bewerben, sondern als Ort für Gemeinschaft, praktische Aktivitäten und gute Gespräche.
Praktische nächste Schritte:
- Träger klären: Gemeinde, Verein, Kommune, Diakonie, Mehrgenerationenhaus oder private Initiative.
- Kümmerer-Team bilden: zwei bis vier Männer, die Termine, Raum und Ansprache koordinieren.
- Erstes Angebot niedrigschwellig machen: Kaffee, Werkzeug, kleine Reparaturen, gemeinsames Planen.
- Regelmäßigkeit festlegen: zum Beispiel jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat.
- Netzwerk nutzen: Die Männerarbeit der Diözese vernetzt Männergruppen und und Initiative auf der Homepage. So können andere sehen, was es schon gibt. Darüberhinaus nimmt die Stiftung Männergesundheit bestehende oder neue Männerschuppen in ihre Liste auf und möchte das Netzwerk in Deutschland ausbauen. (stiftung-maennergesundheit.de)
- Lokale Partner ansprechen: Seniorenarbeit, Handwerker, Hausärzte, Sportverein, Nachbarschaftshilfe, Kommune, Gleichstellungsstelle.
(Text Christian Kindler mit Hilfe von KI)


