KiWi - ein Forum für Kirche und Wirtschaft

Kirche und Wirtschaft werden oft als Gegenspieler wahrgenommen. Doch brauchen Menschen nicht nur Orientierung, sondern auch materielle Sicherheit, um sich möglichst frei entwickeln und entscheiden zu können.

Dieses Miteinander soll gestärkt werden in der Begnung zwischen Kirche und Wirtschaft. Zwischen Menschen, die in und für die Kirche arbeiten und Menschen, die in der Wirtschaft arbeiten.

Das Forum "KiWi" möchte Lebenswelten verbinden, die teils getrennt sind. Es möchte Menschen verbinden, die eine gemeinsame Frage und Suche verbindet. Es will Anleitung sein für ein reflektiertes und dennoch umfängliches Streben nach Sinn, nach Persönlichkeit, nach Eigenheit und Freiheit.

In der Begegnung lernen Sie etwas über sich. Wir begegnen uns unvoreingenommen, vertraulich und diskret, um über Gott und die Welt zu sprechen. Sorgen, Nöte, Kritik, Anregungen, all das hat Platz im Forum "KiWi". Und auch Heiterkeit soll ihren Platz haben.

Sehnen Sie sich nach der Begegnung mit Gleichgesinnten? Sind Sie es müde, im Nebel zu wandern? Sprechen Sie uns an, wenn Sie Interesse haben, an einem KiWi-Forum teilzunehmen.

 

 

In der Begegnung

"Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürtzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. Alles Mittel ist Hindernis. Nur wo alles Mittel zerfallen ist, geschieht die Begegnung.

(Martin Buber, "Ich und Du")

"Wie lebhaft habe ich bei dieser Gelegenheit erfahren, daß das Vortreffliche eine Macht ist, daß es auf selbstsüchtige Gemüther auch nur als eine Macht wirken kann, daß es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe."

(Friedrich Schiller an Goethe, Jena am 2. Juli 1796)

Im Nebel

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

(Hermann Hesse)