Führungskräfte

Führungskräfte sind in Zeiten agiler Organisationsformen, hochkomplexer Diversität, internationaler Kooperation und digitalen Transformationsprozessen so herausgefordert wie noch nie. 

Diese Herausforderung zu begleiten ist unser Anliegen. Erfahren Sie mehr über unseren Fachbereich.

Aktuelles

Offensive Mittelstand Baden-Württemberg: Online-Miniserie zum Thema Nachhaltigkeit am Do 27.06.2024, 9 - 10:30 Uhr

Erste Schritte ins Nachhaltigkeitsmanagement: Ob berichtspflichtig oder nicht-berichtspflichtig, die ersten Schritte in ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sind für alle Unternehmen und Organisationen dieselben. Anhand einer Roadmap wird veranschaulicht, auf was es konkret in welcher Reihenfolge ankommt, damit Nachhaltigkeit kein lästiges Add-on wird, sondern als Add-in positive Wirkung entfalten kann. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Für weitere Informationen und zur Anmeldung geht es hier
 

Wirtschaft im Wandel am 13. Mai 2024: Jenseits von Mercedes und Porsche - welche Rolle spielt die Maschinenbau-Branche in der Transformation der Region Stuttgart?

Die zweitgrößte Branche in der Region Stuttgart ist mit rund 77.000 Beschäftigten der Maschinenbau. Neben Bosch sind das unzählige kleine und mittlere Unternehmen, die alle auf die Automobilindustrie ausgerichtet sind. Was bedeutet die Transformation für diese Unternehmen und für uns alle? Dieser Frage gingen der Wissenschaftler Dr. Jürgen Dispan und der IG Metall-Gewerkschaftler Alessandro Lieb in unserer neuesten Ausgabe der Online-Reihe "Wirtschaft im Wandel" am 13.05.2024 nach. Auch die rund 40 Teilnehmenden brachten sich rege in die Diskussion ein, was der aktuelle Strukturbericht für die Region, für die Beschäftigten, für die Unternehmen und den gesamten Wohlstand bedeutet.

Freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe "Wirtschaft im Wandel" im Juli zum Thema "Rüstung". Genauer Termin folgt. 

Wirtschaft im Wandel: Innovation versus Hoffnung - Chancen und Grenzen von Klimazielen

Warum hält ausgerechnet ein Pionier der Nachhaltigkeit und ein mehrfach mit Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichneter Wissenschaftler nichts von restriktiven Klimazielen? "Weil wir die falschen Dinge optimieren, anstatt die richtigen Dinge zu tun", sagt der Chemiker und Verfahrenstechniker Prof. Michael Braungart (u.a. Leuphana Universität Lüneburg und Erasmus Universität Rotterdam), der das Konzept "Cradle-to-Cradle" ("von der Wiege zur Wiege") erfunden hat. 
"Ganz ohne Klimaziele geht es nicht", entgegnet der Moraltheologe und Umweltethiker Prof. Michael Rosenberger (Privatuniversität Linz), doch könnten diese auch überfordern. Rosenberger setzt deshalb auf eine Theologie der Hoffnung. 

Das spannende Gespräch verfolgten am Dienstag, den 20.02. rund 75 Teilnehmende. Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen war abzulesen, dass Professors Braungarts Ausführungen und Denkansätze bei vielen zum Nachdenken angeregt haben. Wenn Sie die Veranstaltung verpasst haben oder sich noch einmal ansehen möchten, können Sie dies über folgenden Link: https://youtu.be/RLHDc-b_0oU?si=Dzb1SJRaw68vC6ua

Freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe "Wirtschaft im Wandel" am 13.05.2024 um 14 Uhr, dann  mit dem Thema "Transformation der Maschinenbaubranche in der Region Stuttgart".

Netzwerk Mehrwert: mit Bauministerin Nicole Razavi, 15. Januar, Fa. SchwörerHaus in Hohenstein-Oberstetten

Mit der Krise der Bauwirtschaft beschäftigten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Kirche im Rahmen des Unternehmensnetzwerks Mehrwert, das von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart  in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Führungskräfte veranstaltet wird. Gastgeber Johannes Schwörer lud aus diesem Anlass auf das Firmengelände von Schwörer Haus nach Hohenstein-Oberstetten ein, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, an einer Werksführung teilzunehmen und anschließend mit der Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, über die Situation der Bauwirtschaft zu diskutieren. 

Netzwerk Mehrwert - nachhaltige Unternehmensethik: Bedingungen für eine gelingende Transformation der deutschen Wirtschaft mit Tanja Gönner am 12. Oktober 2023

„Die Stimmung ist teils aggressiv“

Meckenbeuren. Über 60 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft waren am vergangenen Donnerstagabend der Einladung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum „Netzwerk Mehrwert“ in den Saal der Stiftung Liebenau gefolgt. Dort diskutierten sie mit Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bund der Deutschen Industrie (BDI) und ehemalige Landesministerin über die Frage einer gelingenden Transformation der Wirtschaft und suchten nach Lösungsmöglichkeiten.

Tanja Gönner stellte direkt zu Beginn klar, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit das Netzwerken sei: „Wir befinden uns in einer Zeit, in der es erforderlich ist, die Zeit und die Kraft für Netzwerke zu nutzen, jeder sollte überlegen, wie kann es gelingen, durch ein erfolgreiches Vernetzen die Transformation erfolgreicher zu machen“, so die 52-Jährige. Deutschland sei ein Industrieland und die Industrie sei mehr als nur Großunternehmen, vielmehr sei die deutsche Wirtschaft deshalb so stark geworden, weil es immer wieder gelungen sei Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen. „Wir denken in Systemen und nicht in Einzelangeboten und dadurch entstehen interessante und weitergehende Innovationen“, stellt die ehemalige Landesministerin fest. Allerdings stehe die Wirtschaft aktuell vor großen Herausforderungen, zwar wolle sie nicht von Rezession sprechen, doch sei es schon beunruhigend, dass zum ersten Mal seit langem ein Nullwachstum verzeichnet werden müsse. Doch sei es zu einfach zu sagen, „wenn es in China nicht läuft, dann läuft es bei uns auch nicht“, das sei zu kurz gedacht. Denn bei den Wettbewerbern in Europa laufe es durchaus wieder, die lägen mit ihren Ergebnissen wieder auf dem Level von vor Corona, analysiert die langjährige Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). „Fakt ist, wir verlieren Weltmarktanteile und wir müssen klar kriegen, was die Hemmnisse sind.“ Darüber führe sie mit der Bundesregierung Gespräche, denn dort liege der Schlüssel zur Lösung einiger Probleme, denn den deutschen Unternehmen an sich ginge es gut, den Unternehmen in Deutschland aber nur so mittelprächtig. Die Schuld sei aber nicht in den Regulierungen der Europäischen Union zu suchen, denn der größte Teil der Investitionen deutscher Unternehmen finde im europäischen Ausland und dann erst in USA und in China statt. „Das zeigt, dass nicht alles schlecht sein kann, was aus Brüssel kommt, vielmehr haben wir ein Problem am Standort Deutschland“, so Gönner. Doch spiegelten die aktuellen Arbeitslosenzahlen dieses Problem derzeit nicht wieder, da der Mangel und Arbeitskräften zu hoch sei. Deshalb habe sie im Bundeswirtschaftsministerium angeregt, einen Investitionsindikator zu entwickeln, anhand dessen sich der Zustand der Wirtschaft besser ablesen ließe, denn die Stimmung in der Wirtschaft nehme sie teils als aggressiv wahr. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich rege am Austausch und berichteten von Beispielen dabei kamen immer wieder das Thema Arbeitskräftemangel und bürokratische Hürden zur Sprache. Dem Arbeitskräftemangel lässt sich laut Gönner begegnen, in dem für Rentner mehr Anreize geschaffen würden, auch nach dem Renteneintritt, noch flexibel dem Arbeitsmarkt zu Verfügung zu stehen. Auch sei die Teilzeitquote von Frauen zu hoch und Zugwanderte müssten schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Ein Teilnehmer brachte das Beispiel eines Hoteliers ein, der seinen Arbeitskräften günstigen Wohnraum zu Verfügung stellt, damit er bei den hohen Mietpreisen überhaupt eine Chance habe, Arbeitskräfte nach Deutschland zu bekommen. Doch dann meldete sich das Finanzamt und mahnte einen geldwerten Vorteil an, weil der Hotelier die Wohnungen zu Preisen unterhalb des Mietspiegels vermiete. Dies sein ein Beispiel, so Gönner, das nicht adhoc gelöst werden könne, doch sei es wichtig, dass Politik solche Wechselbeziehungen verstehe und sich um Lösungen bemühe. Sie setze sich mit dem BDI dafür ein und auch gegen jede Form der Überregulierung. So unterstütze sie die Klimaschutzziele der Regierung voll und ganz, doch würde es ausreichen Zielvorgaben zu machen, wie das Ziel erreicht werde, sollte den Unternehmen selbst überlassen bleiben.

Gönner, die seit elf Jahren im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau sitzt, ist nun auch seit einem Jahr Mitglied im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart, weshalb Barbara Thurner-Fromm, die den Abend moderierte, zum Abschluss nachfragte, wie nachhaltig Gönner die Transformation des derzeit sehr erfolgreichen VfB einschätze. Da müsse man demütig sein, sagte Gönner, die Sneakers aus der VfB-Kollektion trug: „Wir möchten einfach mal in einer Saison ohne Zittern das Ende erreichen.“

Hintergrund „Netzwerk Mehrwert“:

Die Veranstaltungsreihe „Netzwerk Mehrwert“, die sich auf die Region Oberschwaben konzentriert, wurde auf Anregung des Kuratoriums der Akademie der Diözese Rottenburg ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung fand 2019 mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Thema Europa statt. Bei einer vorgeschalteten Fragerunde äußerten die Teilnehmer:innen den Wunsch nach mehr branchenübergreifendem wissenschaftlich und politisch fundiertem Austausch auf regionaler Ebene über wirtschaftsethische Themen und über Fragen nachhaltigen Wirtschaftens. Zudem bekundeten sie Interesse, an einem wechselseitigen Einblick in unterschiedliche Unternehmen und an konkreten Gesprächen vor Ort. Zwischenzeitlich hat das durch die Corona-Krise und den Krieg Russlands gegen die Ukraine erzwungene Krisenmanagement in den Unternehmen das Thema in den Hintergrund treten lassen. Nun aber setzen die weltpolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen (Lieferketten, Energiesparzwang, Fachkräftemangel, Inflation, Migrationsdruck u.a.) wirtschaftsethische Aspekte in neuer Dringlichkeit auf die Tagesordnung.

Die nächste Veranstaltung findet am Montag, 15. Januar im Unternehmen Schwörer Haus KG in Hohenstein-Oberstetten mit Landesbauministerin Nicole Razavi (MdL) statt.

Online-Reihe "Wirtschaft im Wandel" vom 26.09.2023 zum Thema "Energiewende"

Am 26. September 2023 sprachen wir mit  Armin Komenda, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau, und Hans-Peter Weber, Vorstand der Ostalb-Bürger-Energie in Ellwangen, darüber, wie die Energiewende gelingen kann. Beide sind Mitbegründer einer Genossenschaft und berichteten, wie Bürger ihre Energieversorgung selbst in die Hand genommen haben. Im Anschluss entspann sich eine lebhafte Diskussion. Wir danken Herrn Weber und Herrn Komenda herzlich, dass sie ihre Expertise und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. 

Hier geht's zum Programm.
 

Frauen pilgern: DAS WOCHENENDE am 22. + 23. September

Zwölf Frauen machten sich am Freitag, den 22.09. von Herbertingen Ort auf den Weg zum Kloster Sießen nach Bad Saulgau und haben sich mit sinnstiftenden Formen des ehrenamtlichen Engagements auseinandergesetzt. Am Abend gaben drei Referentinnen spannende Einblicke in ihre Ehrenamtsarbeit und es entstand ein lebhafter Austausch. Übernachtet wurde im Kloster, bevor es am nächsten Tag auf einer Teilstrecke des Oberschwäbischen Pilgerweges wieder Richtung Bahnhof ging. Alle Teilnehmerinnen waren nach dem gemeinsamen Unterwegssein erfüllt  mit frischen Impulsen und gegenseitiger Inspiration.
Hier geht es zu unserem Flyer.
 

Wirtschaft im Wandel am 16. Mai 2023 "Umbruch - Abbruch - Aufbruch? Die Region Stuttgart muss sich neu erfinden"

Gemeinsam mit Dr. Walter Rogg, dem langjährigen Wirtschaftsförderer der Region Stuttgart, und Dr. Susanne Herre, der neuen IHK-Hauptgeschäftsführerin, gingen wir der Frage nach, welche Konzepte und Unternehmen nötig sind, damit die prosperierende Wohlstands- und Industrieregion Stuttgart vor dem Niedergang bewahrt werden kann. Kurz vor seinem Ruhestand berichtete Gründungsgeschäftsführer Dr. Walter Rogg von seiner 28-jährigen Erfahrung in und mit der Wirtschaftsregion Stuttgart und Dr. Susanne Herre gab einen Einblick, was die Unternehmen benötigen und wie sie diese in diesen schwierigen Zeiten unterstützen möchte. Hier geht's zum Programm.