Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung

Kirchliches Umweltmanagement in Kirchengemeinden und Einrichtungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart



 

„Kirchliches Umweltmanagement“ ist ein langfristiger, verbindlicher und auf Partizipation angelegter Prozess zur Verbesserung des Umweltschutzes in einer kirchlichen Einrichtung oder einer Kirchengemeinde.

In diesem Prozess werden die Umweltauswirkungen der Gemeinde oder Einrichtung festgestellt, bewertet und Verbesserungsmaßnahmen geplant. Das Ziel ist eine dauerhafte Verbesserung der sog. „Umweltleistungen“ einer kirchlichen Einrichtung oder Kirchengemeinde.

Umweltmanagement (=Umweltaudit) umfasst diese Schritte:

  1. Eine ökologische Bestandaufnahme
  2. Formulierung von  Umweltleitlinien und Umweltziele.
  3. Definition von Maßnahmen, Fristen und Verantwortlichkeiten, um diese Ziele zu erreichen.
  4. Veröffentlichung einer Umwelterklärung.
  5. Zertifizierung nach der europäischen Umweltaudit-Norm "EMAS"
    ("Eco Management and Audit Scheme")

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Kirchengemeinden und Einrichtungen mit Umweltmanagement

entsprechend der europäischen Umweltaudit-Norm "EMAS":

Kirchengemeinden:

Kirchliche Tagunghäuser:

Andere kirchliche Einrichtungen:

 

Meldungen und Texte zum Umweltaudit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

Umweltaudit in kirchlichen Tagungshäusern

Die Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart machen weiterhin Ernst mit dem Umweltschutz

Im Herbst 2007 haben sich 6 Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf den Weg gemacht, ein Umweltmanagement nach EMAS einzuführen.
Die anderen 5 Tagungshäuser und die Rottenburger Zentrale des Kirchlichen Eigenbetriebes des Tagungshäuser, haben das Umweltmanagement bereits erfolgreich eingeführt und mit einem EMAS-Umweltaudit abgeschlossen.

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Umweltaudit in 12 Kirchengemeinden der Diözese


(30. Mai 06) Das Pilotprojekt „Kirchliches Umweltmanagement in 12 Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart“ wurde im Frühjahr 2006 abgeschlossen. Zwischen März bis Mai 06 wurden die teilnehmenden Kirchengemeinden vom Umweltgutachter nach der europäischen Umwelt-Audit-Norm „EMAS“ validiert.

Die Abschlussfeier des Projekts fand am 4. März 06 im Jugend- und Bildungshaus St. Norbert in Rot an der Rot statt. Zur Feierstunde – nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Verena – waren Generalvikar Clemens Stroppel, die Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg Tanja Gönner, Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, der Leiter der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ im Bischöflichen Ordinariat und Stefan Schneider, der Umweltbeauftragte der Diözese Rottenburg-Stuttgart gekommen.

Im Rahmen dieser Feier überreichte Generalvikar Stroppel den en Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fortbildung „Kirchliches Umweltmanagement“ die Zertifikate als „Kirchliche Umweltauditorinnen und -auditoren“ überreichen. Während der Fortbildung haben sie in den Kirchengemeinden das Umweltmanagement realisiert.

Sobald möglich, wird der Fachbereich Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung Kirchengemeinden ein neues Angebot zur Einführung des Umwelt-Audit machen.

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Öko-Audit in Schorndorfer Kirchengemeinden

(20.6.2004) Hl. Geist und St. Bonifatius, Schorndorf, führen als erste Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Umweltmanagement ein.

Als erste Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben die Gemeinden Hl. Geist und St. Bonifatius in Schorndorf ein Umweltmanagement eingeführt und sich einer Umweltprüfung nach der europäischen Öko-Audit-Norm "EMAS" unterzogen. Sie haben sich verpflichtet, die Umweltbelastungen, die von den Aktivitäten der beiden Gemeinden ausgehen, auf Dauer zu senken.

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12 Kirchengemeinden für die Bewahrung der Schöpfung

(01.12.2004) Zwölf Kirchengemeinden aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart verstärken ihr Engagement für die Bewahrung der Schöpfung (drs).

Zwölf Kirchengemeinden aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart nehmen an einem diözesanen Pilotprojekt "Umweltmanagement in Kirchengemeinden" teil, das jetzt gestartet wurde. Bis zum Frühjahr 2006 wollen sie den Umweltschutz in der Gemeinde systematisch verbessern.

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Kirchliches Umweltmanagement - eine pastorale Chance

Ende 2003 ist ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes bundesweites Modellvorhaben "Kirchliches Umweltmanagement" erfolgreich zu Ende gegangen.

16 evangelische und katholische Einrichtungen ... haben in den letzten drei Jahren erprobt, ob und unter welchen Voraussetzungen sich das in der gewerblichen Wirtschaft entwickelte Umweltmanagement auch auf kirchliche Einrichtungen, selbst auf kleinere Pfarreien mit ihren Gebäuden wie Kirche, Pfarrheim und Kindergarten übertragen lässt.
Dieser Beitrag will Interesse wecken für diese neue Entwicklung im kirchlichen Raum, in der gebotenen Kürze einige Erfahrungen der Modelleinrichtungen darstellen und Ansatzpunkte zum weiteren Vorgehen aufzeigen.

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Stuttgarter Thesen zum Kirchlichen Umweltmanagement

Glaubwürdig nachhaltig wirtschaften

Stuttgarter Thesen zum Kirchlichen Umweltmanagement
EMAS-Gipfel am 10. Oktober 2003

Die folgenden Thesen sollen dazu beitragen, dass sich die in den letzten drei Jahren gesammelten, vielfältigen Erfahrungen, und unterschiedlichen Wege im Kirchlichen Umweltmanagement zu einer kohärenten Perspektive für die weitere Entwicklung und Verbreitung des "Öko-Audits" in den Kirchen verdichten.

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Termine

20.10.2017

Frauen für Frauen: Leitungskompetenz 1. WE
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08.11.2017

Führungswerkstatt für Führungsfrauen
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